Mülltrennung in der Hausgemeinschaft – So machst du es richtig
Mülltrennung ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern in Deutschland vielerorts verpflichtend. Eine ordentliche Trennung sorgt dafür, dass Abfall korrekt entsorgt wird und keine Zusatzkosten für die Hausgemeinschaft entstehen.
1. Warum Mülltrennung wichtig ist
- Recycling spart Ressourcen und Energie
- Bei falscher Trennung können zusätzliche Gebühren für die Müllentsorgung entstehen
- Kommunen sind berechtigt, Verwarnungen und Bußgelder auszusprechen
2. Die wichtigsten Kategorien
- Restmüll: Dinge, die nicht recycelbar sind (z. B. Hygieneartikel, Staubsaugerbeutel)
- Bioabfall: Lebensmittelreste, Gartenabfälle, Kaffeesatz
- Papier: Zeitungen, Kartons, Papierverpackungen (kein beschichtetes Papier)
- Gelber Sack / Wertstofftonne: Kunststoffverpackungen, Dosen, Verbundstoffe
- Glas: In Container nach Farben sortiert (weiß, braun, grün)
- Sondermüll: Batterien, Altöl, Elektrogeräte gehören zum Wertstoffhof
Tipp: Auf Verpackungen findest du oft Symbole, die anzeigen, wo sie entsorgt werden müssen.
3. Typische Regeln in der Hausgemeinschaft
- Mülltonnen nur an vorgesehenen Tagen rausstellen (laut Abholplan)
- Deckel der Tonnen geschlossen halten
- Sperrmüll separat anmelden
- Bei falscher Trennung können Kosten auf alle Mieter umgelegt werden
4. Rechtliche Grundlage
Die Mülltrennung in Deutschland ist durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) geregelt. Kommunen können zusätzliche Vorschriften erlassen. Bußgelder für falsche Entsorgung können je nach Bundesland 10 bis 500 € betragen.
5. Praktische Tipps
- Nutze unterschiedliche Behälter in der Wohnung, um Müll sofort zu trennen
- Informiere dich bei deiner Stadt über Abholtermine
- Alte Batterien in Sammelboxen im Supermarkt entsorgen
So bleibt die Müllentsorgung sauber und stressfrei für alle.
Fazit
Wer Müll korrekt trennt, schützt Umwelt und Geldbeutel. Mit einem kleinen System zu Hause und Blick in den kommunalen Abfallkalender bist du immer auf der sicheren Seite.




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